Die Zirbe ist eine Kieferart und wird auch Arve, Arbe, Zirbel, Zirbelkiefer oder auch Königin der Alpen genannt. Sie wächst sehr langsam und das nur in Höhenlagen von 1500 und 2600 Metern. Ihre Nadeln sind unserer heimischen Kiefer sehr ähnlich, in den Zapfen befinden sich sogenannte Nüsse, die nach dem Einpflanzen erst in mehreren Jahren zu Setzlingen heranwachsen. Die Bäume werden etwa 25 Meter hoch und benötigen viele hundert Jahre für einen Stammdurchmesser von einem Meter.
Es wird meist nur sehr wenig Holz geschlagen oder kann oft auch aufgrund von kalten Temperaturen und Schnee nicht aus den Gebieten geholt werden, weshalb die Arve zu einem begehrten Rohstoff gehört.

Wer durch einen Zirbenwald läuft und tief einatmet, der riecht sofort den angenehmen Duft.
Die in der Königin der Alpen enthaltenen Harze und Öle werden viele Eigenschaften nachgesagt:
- der Duft sorgt für ein angenehmes Raumklima
- antibakteriell und allergikerfreundlich
- beruhigend und entspannend – beeinträchtigt den Blutdruck positiv
- gesundheitsfördernd – sorgt für guten Schlaf
Ein wahres Geschenk von Mutter Natur also?
Doch überzeugen sie sich selbst und bilden sich ihre Meinung darüber, welche Wirkungen sie teilen.

Zirbenbaum mit Blick ins Tal 
Rundholzplatz in Österreich 
schneebedecktes Rundholz
